Der kleine Staat an der Westküste Afrikas ist abgesehen von der gut 50 Kilometer langen, weissen und feinen Sandstrandlinie 500 Kilometer lang, höchstens 80 Kilometer breit und komplett eingeschlossen vom Senegal. Benannt ist das Land nach dem Gambia-Fluss, an dessen Ufern es sich anschmiegt.
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Seit 1965 ist die ehemalige Britische Kolonie unabhängig und seit 1996 vom tourimusfreundlichen Präsidenten Yaya A. J.J. Jammeh demokratisch geführt. Die offizielle Landessprache ist für die ca. 1.5 Mio. Einwohner unabhängig von den verschiedenen afrikanischen Stammessprachen dementsprechend einfach Englisch.

Bei der einheimischen Währung, den sogenannten DALASIS (1€ entspricht z.Zt. knapp 40Dalasis) wird selbst seitens der Tourismusverbände versucht, den Einheimischen und natürlich auch den etwa 20.000 jährlichen Urlaubern den korrekten Umgang mit Papiergeld per Informationsschildern zu vermitteln...
Das Bier in einer normalen Kneipe kostet umgerechnet etwa 75 Cent, im Night-Club kann dafür schonmal das doppelte aufgerufen werden. Für einen Longdrink in einer schicken Hotelanlage zahlt man etwa 3-5 Euro. Die Barhocker sind dann auch bequem gepolstert. Weil Gambia zu den ärmeren Ländern der Welt gehört, ist das Leben ausserhalb der Touristenanlagen für ausländische Besucher, insbesondere für Europäer extrem günstig.
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Nur wenige Flugstunden entfernt liegt dieses exotische, tropische Kleinod mit unberührten, weiten, geradezu endlosen Palmenstränden, fremdartigen Gerüchen und Gebräuchen, faszinierender kultureller Vielfalt und einer gut entwickelten Hotellerie. Die Hauptstadt Banjul (BJL) fliegen mehrere Airlines bequem von Europa aus an.
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Als Reiseziel lockt The Gambia mit vielerlei Anziehungspunkten wie den sehr preisgünstigen Besuchen der Naturparks wie z.B. des Bijilo Forest mit seinem Monkey-Park oder den Krokodilbecken von Cachikaly. Noch mehr wilde Tiere wie Nilpferde und Schimpansen bekommen strandmüde Urlauber in den weiter flussaufwärts gelegenen Parks oder auch im Abuko Nature Reserve zu sehen: In Gambias bekanntestem Naturschutzgebiet leben unter anderem Hyänen und Löwen in grossen Gehegen. Tierwarte kümmern sich dort um die Tiere im Park, in dem dichter Galeriewald den Rundweg für die Besucher überwuchert. In den Kronen der Ölbäume und Mahagonis sitzen Affen und gewaltige Spinnennetze spannen sich über die tropischen Palmen und Pflanzen.
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Heute lebt die Wirtschaft neben der Landwirtschaft auch recht stark vom Tourismus, und das liegt überwiegend am schönen Wetter und an den weissen Sandstränden. Vom Spätherbst bis zum Sommer herrscht hier Trockenzeit und das Meer ist durchgehend warm genug zum baden.
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The Gambia - der flächenmässig kleinste Staat des afrikanischen Festlandes - erstreckt sich exakt zwischen 13° und 14° nördlicher Breite sowie zwischen 13° und 17° westlicher Länge (Zeitzone GMT = MEZ - 1h). Das Land liegt damit ziemlich genau auf gleicher Höhe zum Äquator wie Bangkok und der Karibikinsel Barbados.

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Das Klima gilt insbesondere durch den Einfluss des ozeanischen Küstenklimas als das angenehmste innerhalb Westafrikas. Der Fluss quer durch das Land bildet zusätzlich quasi die Grenze zwischen dem Sudanklima im Norden, für das sehr grosse Temperaturschwankungen typisch sind, und dem im Süden vorherrschenden Guineaklima, welches sich durch gleichbleibend warme Temperaturen mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit auszeichnet. Die Monate von Oktober bis Juni gelten als Trockenzeit. Von Dezember bis Februar spricht man von der ’kalten Jahreszeit’, obwohl selbst dann Tagestemperaturen von 21-30°C bei angenehmen 20-50% Luftfeuchtigkeit herrschen. Diese Zeit eignet sich für Touren weit ins Landesinnere am besten. Durchschnittliche Jahresangaben finden Sie in der folgenden Klimatabelle: |
| Monat | Jan. | Feb. | Mrz. | Apr. | Mai | Juni | Juli | Aug. | Sept. | Okt. | Nov. | Dez. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonnenstunden / Tag | 8 | 9 | 10 | 11 | 10 | 8 | 7 | 6 | 7 | 8 | 9 | 8 |
| Regentage pro Monat | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 2 | 14 | 18 | 16 | 6 | 0 | 0 |
| Luft Min.-Temp. in °C | 16° | 17° | 18° | 18° | 20° | 23° | 23° | 24° | 23° | 22° | 19° | 18° |
| Luft Max.-Temp. in °C | 30° | 32° | 33° | 32° | 31° | 32° | 31° | 30° | 31° | 32° | 32° | 30° |
| Wassertemperatur °C | 23° | 22° | 22° | 23° | 24° | 25° | 26° | 27° | 28° | 27° | 26° | 24° |
Dieser fröhliche und gleichzeitig selbstbewusste Slogan spiegelt in anschaulicher Weise die lebensfrohe und freundliche gambische Mentalität wieder. Trotz seiner Armut ist Gambia ein absolut sicheres Reiseziel, auch für alleinreisende Frauen. Diebstähle gibt es kaum - obwohl die Menschen hier in Westafrika von europäischem Luxus nur träumen können. Auch zwischen den Ethnien wie z.B. Mandinka, Wolof und Fulla herrscht anders als in manchen anderen afrikanischen Ländern ein friedliches Einverständnis.
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"In Gambia kommst du gut zurecht, die Leute helfen dir immer weiter" sagt ein Tourist auf Rucksackreise und probiert in einem afrikanischen Mini-Restaurant am Strand das ’Domoda’: Reis mit Hühnchen in einer reichen, landestypischen ’Peanut-Sauce’. Das Gericht kostet weniger als einen Euro und schmeckt ausgezeichnet.
Für den gleichen Preis serviert man ihm hier neben den klassischen Softdrinks auch ein gepflegtes, gekühltes Julbrew-Bier (die gambische Brauerei wird unterstützt von der Holsten-Brauerei Hamburg und ist echt klasse!). Der ’Touri’ trägt Flip-Flops und Shorts, er mag das einfache Essen hier: "Die schönsten Orte sind wie überall in anderen Ländern auch natürlich die, wo nur die Einheimischen hingehen".

Innerhalb der Erholungs-Resorts verhält es sich dagegen wie in jedem Strandhotel der Welt: Alles ist immer weitgehend sauber, die Kellner sind adrett gekleidet und die Sonne brennt auf die Liegen am Pool, wo sonst nur recht wenig passiert… Ob ’Bretterbude’ oder Sterne-Resort - der Ausblick ist gleich: Die Sonne steht über dem Atlantik, feiner Sandstrand, Palmen, ein wolkenloser Himmel. Die Luft hat fast immer konstante 25-30°C.
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Ein Touristen-Hotspot an der Westküste nahe Kerr Sering ist Senegambia - etwas südlich vom Cape Point, wo der Gambia-Fluss in den Atlantik mündet. Die Region kann mit guten Hotels, einem Kunstmarkt, Restaurants, Bars, Night-Clubs, Geschäften und Internetcafés aufwarten. Wie überall in Afrika spielt sich auch hier das Leben auf der Strasse ab und es ist nahezu unmöglich, nicht mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
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Weil Gambia relativ klein ist, lässt sich auch die Küste leicht erkunden: die Vergnügungsmeile Senegambia bei Kololi Beach, die ruhigen Fischerdörfer Gunjur und Kartong oder das Vogelschutzgebiet von Tanjeh.
Das Reisen vor Ort ist weitgehend unkompliziert. Abends kommt man für gewöhnlich noch auf einen letzten ’Sundowner’ an einem der endlosen Strände zusammen.
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Wenn die Sonne im Ozean versinkt ist am Strand noch viel los: Die Kinder gehen schwimmen, Rauch steigt von den Grills auf, Tanzgruppen schwingen die Hüften und der letzte Fisch wird an einigen Stellen noch ausgeladen. Kleine Wellen schwappen auf den Sand und die ersten Fledermäuse fliegen herum während der Himmel nur noch blutorange am Horizont glüht.
Es sind genau diese Eindrücke, die von Gambia in Erinnerung bleiben - die Katalogbilder von Palmen, Meer und Traumstrand bleiben auch für dieses Reiseziel austauschbar.